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Orangen-Fenchel | Quinoa-Kitchari | zweierlei Rote Bete


  • Author: simdosha

Description

Vorbereitung:

Mungbohnen (die grünen mit der Schale) keimen: ca. 4-5 Tage zuvor die Bohnen gut abspülen und über Nacht in warmem Wasser einweichen. Am nächsten Morgen gut abspülen und das Wasser abschütteln und in einem weiten Sieb oder Keimglas etwas abgedunkelt beiseite stellen. Nun täglich morgens die Bohnen mit lauwarmem Wasser gut durchspülen und die Keime beginnen zu wachsen. Nach 4-5 Tagen kannst du die Mung-Sprossen verzehren oder für Deinen Rote-Bete-Sprossen-Salat verwenden.

Rote Bete garen: am Vortag die roten Bete mit der Schale gründlich waschen. In einen Topf geben, 1 Lorbeerblatt, 1 Sternanis und 1 TL Fenchelsaat zufügen. Mit Wasser auffüllen, so dass die Bete knapp bedeckt sind. 1 Prise Salz dazu und für 40 Minuten bei kleiner Flamme kochen. Alternativ kannst Du die Roten Bete auch im Backofen garen. Hier habe ich das schon einmal ausführlich beschrieben. Beide Methoden funktionieren wunderbar. Bei der Kochmethode gewinnst Du auch gleichzeitig einen Rote-Bete-Sud, den du z.B. für den Pinken Reis eines anderen leckeren Rezepts von mir ganz super verwenden kannst. Solltest Du keine derartigen Pläne haben, empfehle ich die Backofenmethode, die einfach und unkompliziert ist.

Sonnenblumenkerne einweichen: am Vortag oder mindestens 2 h vor dem Kochen 50g Sonnenblumenkerne mit 150 ml warmem Wasser übergießen, abdecken und beiseite stellen.

Am gleichen Tag: Zunächst den Backofen auf 180 °C vorheizen.


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Ingredients

Zutaten für 2-4 Personen (je nach Hunger :))

Ghee
Olivenöl
2 Fenchelknollen
34 Orangen
500 g Rote Bete
100 g Quinoa
100 g Mung Dal (halbe geschälte Mungbohnen)
50 g gekeimte Mungbohnen (3 Tage zuvor eingeweichte und gekeimte grüne Mungbohnen à hier) oder gekauft
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Kürbiskerne
1 TL Sesamsamen
100 g Babyblattspinat
1 Stück frischer Ingwer
1 TL Kreuzkümmel
1 Lorbeerblatt
1 Sternanis
1 TL Fenchelsaat
1 TL Kurkuma
1 TL Senfpulver oder feiner Senft
2 TL Kreuzkümmel
1 TL Koriander
Saft einer halben Bio-Zitrone
Etwas Ahornsirup oder Agavendicksaft
100 ml Kokosmilch
Salz, Pfeffer


Instructions

Zubereitung

Fenchel aus dem Ofen

Den Fenchel waschen und trocknen, die holzigen Stile abschneiden und in Fächer schneiden (erst längs vierteln und danach quer in 3-4 mm dicke Scheiben schneiden). Das junge Fenchelgrün beiseite legen. 1 EL Olivenöl in eine Auflaufform geben, am Boden gleichmäßig verteilen und den Fenchel schön hineinfächern. Danach mit dem Saft einer Orange sowie 1 EL Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern und für 20 Minuten bei 180 °C in den Backofen schieben. 1-2 Orangen schälen und in Scheiben schneiden, nach 20 Min über den Fenchel legen, 1 EL Kürbiskerne darüber streuen und für weitere 10 Minuten im Ofen backen.

Rote-Bete-Sprossen-Salat (lässt sich auch schon gut vorbereiten)

350 g gegarte Rote schälen, grob reiben und in eine Schüssel geben. Ein Dressing aus 0,5 Orange frisch gepresst, 1 EL Olivenöl, 1 Spritzer Ahornsirup, 1 TL Senfpulver (alternativ 1 TL Senf), etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer herstellen und über die Roten Bete geben. Diese können darin auch für etwas längere Zeit marinieren. Kurz vom Anrichten 100 g Babyblattspinat (alternativ: Feldsalat oder Postelein) gut waschen und trockenschleudern und unter die roten Bete heben. Dazu 1-2 handvoll Mungsprossen geben und nach dem Anrichten mit ein wenig Sesamsaat bestreuen.

Quinoa-Mung-Kitchari

Je 100 g Quinoa und Mungdal (die gelben, halben ohne Schale) unter fließendem Wasser gut abspülen und gut abtropfen lassen. Nun etwas Ghee im Topf erwärmen. Etwas Kreuzkümmel und Koriander im Mörser fein mahlen und zum Ghee geben. Kurz anschmoren und dann das abgetropfte Quinoa-Linsen-Gemisch. Gut einrühren, damit nichts anhängt, dann mit Wasser auffüllen – ca. 400-500 ml. Ich mach das meist nach Gefühl, besser zunächst nicht zuviel (ca. die 2fache Menge), später kann man lieber noch einmal etwas Wasser nachgeben. Nun bei kleiner Hitze für ca. 20-25 Minuten garen, die Linsen sollten am Ende weich sein. Mung braucht etwas länger, falls du keinen hast und z.B. Rote Linsen verwendest, verkürzt sich die Garzeit der Linsen auf jeden Fall, du kannst Sie dann auch erst 10 Minuten nach dem Quinoa in den Topf geben. Wenn alles gegart ist, kannst du mit ein wenig Salz und etwas frisch gepresstem Zitronensaft abrunden und dein „Qinoa-Kitchari“ ist servierbereit.

Rote-Bete-Spiegel

150 g gegarte Rote Bete schälen und klein schneiden, 1 TL Kreuzkümmel im Mörser fein zerreiben, Ingwer schälen und in feine Stücken schneiden oder reiben. 2 TL Ghee in einem kleinen Topf erwärmen, Ingwer und Kreuzkümmel zugeben und anschwitzen, dann die Roten Bete zugeben, mit 1 TL Kurkuma bestreuen, kurz durchrühren und mit 100 ml Kokosmilch und wenig Wasser aufgießen, das Gemüse sollte nur im Sud sein, aber nicht in zuviel Flüssigkeit schwimmen. Nun für ca. 10 Mineinguten sanft köcheln lassen. Das Wasser der eingeweichten Sonnenblumenkerne abgießen und zum Gemüse in den Topf geben. Alles zusammen zu einer richtig cremigen Soße pürieren und mit Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft und einem Spritzer Ahornsirup abschmecken. Zum Anrichten sollte sie warm sein, entweder Du hältst die Rote-Bete-Creme warm oder wärmst diese dann noch einmal kurz auf.

Servieren und Anrichten

Nun ist es geschafft, Du hast alle Bestandteile dieses einmalig leckeren und noch dazu so nährstoffreichen Gerichtes zubereitet und kannst anrichten: ich empfehle Dir einen ausreichend großen Teller oder eine kleine Platte, damit du jedes Element würdevoll platzieren kannst. Gib zunächst in die Mitte eine guten Löffel Deines Quinoa-Kitcharis, daneben bastelst Du einen hübschen Spiegel von deiner Roten-Bete-Creme, mit einem Esslöffel kannst du ihn noch ein wenig verstreichen. Darauf richtest Du dann Deinen Ofenfenchel mit 1-2 Orangenscheiben und einigen Kürbiskernen an. Auf der gegenüberliegenden Seite drapierst Du dann noch eine Portion des Rote-Bete-Sprossen-Salats und gibst etwas Sesamsaat über die Roten Bete. Wenn Du hast und es magst streue noch ein paar Triebe vom jungen Fenchelgrün über das Ganze und dann aber:

– et voila – lass es Dir munden und mich wissen, wie Du es fandest J !

 

Guten Appetit und viel Spaß beim Kochen!!!