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Löwenzahnsalz-Ringelblumen-Salbe für Gärtner/*innen-Hände


  • Author: simdosha

Description

Plane aufgrund der Trocknungszeit der Blütenblätter etwa 2-3 Tage für diese Rezeptur ein.


Ingredients

Scale

23 Hände voll Löwenzahnblüten
Bittersalz oder Natron
20 g Bienenwachs
40 g Kokosöl
60 g Ringelblumenmazerat oder Mandel-/Olivenöl
1020 Tropfen ätherisches Öl (z.B. Lavendel, Zitrone)
5 leere Cremedöschen á 30 ml


Instructions

  1. Zunächst die Löwenzahnblüten von den grünen Kelchen befreien und in ein Körbchen legen. Jeweils 1 gehäuften EL der Blütenblätter zusammen mit 1 EL Bittersalz oder Natron in einen Mörser geben und fein verreiben, bis die Blüten komplett vermahlen sind und sich mit dem Salz verbunden haben. Solange fortfahren, bis die Blüten verarbeitet sind, mindestens benötigst Du jedoch 2 reichliche TL des Pulvers.
  2. Dieses nun über Nacht oder über 2 Nächte schön trocknen lassen, dabei gelegentlich durchrühren und kleine Klümpchen zerdrücken. Schließlich noch einmal im Mörser gründlich verreiben, so dass ein mehlartiges feines Pulver entsteht.
  3. Dieses Pulver allein ist bereits als sogenannte Kräuterverreibung geeignet, um dich von spröden, rissigen und trockenen Händen zu befreien, die Du vielleicht nach viel Gartenarbeit am Ende des Tages hast. Noch schöner ist jedoch die Anwendung des Löwenzahnsalzes in Form einer feinen Natursalbe.
  4. Hierfür wiegst Du Dir die benötigten Mengen Bienenwachs, Kokos- und Olivenöl oder auch – wenn vorhanden – eines Ringelblumen oder Löwenzahnblütenmazerats ab und gibst diese Zutaten in ein hitzebeständiges Gefäß, welches du in ein  Wasserbad stellst und sanft erwärmst, bis alle Zutaten geschmolzen sind. Mit einem Glasstäbchen oder Rührspatel dabei gelegentlich umrühren, damit alle Bestandteile gleichmäßig erwärmt werden.
  5. Gib 2 TL des Löwenzahnsalzes in einen Mörser und füge ca. 10-20 Tropfen eines angenehmen ätherischen Öles hinzu (Allergiker lassen dieses bitte weg). Ich habe je 10 Tropfen Zitronen- und Lavendelöl verwendet und die Salbe hat einen umwerfend provencialischen Duft.
  6. Inzwischen dürfte das Öl-Wachs-Gemisch auch geschmolzen sein und Du gibst dieses tröpchenweise nach und nach in deinen Mörser und verrührst alle Bestandteile miteinander.
  7. Es entsteht eine dickflüssige Salbe, die Du nun in deine Salbentöpfchen abfüllen kannst. Falls die Eindickung zu schnell erfolgt, kannst Du Dein Öl-Wachs-Gemisch einfach zurück ins heiße Wasserbad stellen und wieder verflüssigen.

Notes

Solltest Du mehr von der Löwenzahnblütenverreibung hergestellt haben, als das Rezept vorsieht: kein Problem, wenn es richtig gut getrocknet ist, kannst Du es in einem dunklen Gefäß vor Licht geschützt noch einige Wochen aufbewahren, bis Du das nächste Mal eine Salbe rühren möchtest.