Print
clock clock iconcutlery cutlery iconflag flag iconfolder folder iconinstagram instagram iconpinterest pinterest iconfacebook facebook iconprint print iconsquares squares iconheart heart iconheart solid heart solid icon

Ayurvedische Emmerplätzchen mit Kurkuma


  • Author: simdosha

Ingredients

Scale

300 g Dinkel oder Emmer frisch gemahlen (alternativ Vollkornmehl)
100 g Vollrohrzucker oder Muscovado (auch Mascobado z.B. von Gepa)
150 g Biobutter
1/4 Vanillestange oder Vanille gemahlen (z.B. von Alnatura)
1/4 TL Trikatu (z.B. von Classic Ayurveda) (alternativ: 1/8 TL Pfeffer 1/8 TL Ingwer trocken)
1 TL Zimt
3 TL Kurkuma – klingt viel, macht sich geschmacklich im Endprodukt aber überhaupt nicht negativ bemerkbar 🙂
1 Prise Stein- o. Meersalz

Schokoladenüberzug:

65 g weiße Schokoladendrops ohne Zucker (z.B. von Xucker)
35 g dunkle Schokoladendrops ohne Zucker (z.B. von Xucker)
20 g frische Biomilch
12 EL Mandelblättchen


Instructions

Wenn du dein Mehl selbst mahlen kannst, empfehle ich dir, dieses immer frisch zu mahlen, kurz bevor du es weiterverarbeiten möchtest, weil dann all seine wertvollen Inhaltsstoffe nicht lange der Luft und somit der Oxidation ausgesetzt sind, und das Getreide demzufolge sein volles Potential bis zur Verarbeitung behält (siehe auch mein Tipp weiter oben zum frischen Mahlen von Getreide). In diesem Arbeitsschritt kannst du dann auch gleich die 1/4 Vanillestange mit mahlen. Ansonsten verwende ein hochwertiges Vollkornmehl (ich empfehle Dinkel oder Emmer oder ein anderes nicht so überzüchtetes Getreide) in Bioqualität, mische dieses mit den übrigen trockenen Zutaten und knete dann die Butter unter.

Falls du Bedenken wegen der 3 TL Kurkuma hast: keine Sorge! Geschmacklich landet tatsächlich nichts in den Plätzchen, aber du hast die perfekte Mischung zusammen mit Trikatu und Butter, um gleich einen Teil deiner  täglichen Kurkumaversorgung über dieses Naschwerk zu erhalten, besser geht’s doch eigentlich nicht?!? Willst du mehr über Kurkuma und seine unzähligen positiven Wirkungen wissen, dann empfehle ich dir unbedingt einmal bei Ralph Steuernagel weiterzulesen.

Den Teig nun für mindestens 1 h in den Kühlschrank legen und rasten lassen. So können sich die Zutaten in Ruhe  miteinander verbinden.  Ich habe ihn dann zu Rollen von ca. 2,5 cm verarbeitet und daraus kleine Scheiben von etwa 1 cm Dicke (geht auch etwas dünner) geschnitten. Diese legst du auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst die Plätzchen für ca. 12-15 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen bei Ober-/Unterhitze. Wenn du nun immer mal in den Ofen schaust, kannst du beobachten, ob die Plätzchen schon gut gebräunt sind, dann evt. auch schon etwas eher herausnehmen.

Nach dem Abkühlen kannst du deinen Plätzchen noch ein feines Topping verpassen. Ich habe hierfür die Schokoladendrops mit der Milch in einem Wasserbad (nicht kochen lassen) zum Schmelzen gebracht und mit einem Teelöffel je einen kleinen Klecks auf jedes Plätzchen gesetzt. Zum Schluss einige in der Pfanne leicht angeröstete Mandelblättchen oben drauf und fertig. Zum Abkühlen beiseite stellen, bis die Schokoladenhaube fest ist und einfach genießen. Aber Vorsicht – heb noch 2-3 für den 24. auf!